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Der Autor
Jo Schulz
Oft herrscht verärgerte Verwirrung, wenn sich herausstellt, dass ein brillanter Komiker im Privatleben ein mürrischer Griesgram ist. Gerade das ist aber typisch für gute Humoristen. Damit will ich keineswegs sagen, dass mein Freund Jo Schulz vorwiegend griesgrämig war, aber er packte lustig sein sollende Situationen immer mit großer Ernsthaftigkeit an. Korrekturen an seinen Versen nahm er nur äußerst ungern vor.
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Präambel
Rheinsberger Erklärung zur Zukunft der Musikberufe
Der Wert der Kreativität wird in der Wissensgesellschaft
immer mehr an Bedeutung gewinnen. Den Creative Industries kommt dabei die entscheidende
Schlüsselrolle zu. Musik erhält in diesem Zusammenhang besondere
gesellschaftliche Relevanz für die Bildung in allen Bereichen der Gesellschaft,
für die soziale Integration und für die Wirtschaft: primär im genuinen
Musikbereich, sekundär in den damit vernetzten Wirtschaftszweigen.
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Der Autor
Herbert Reinecker
Der Schriftsteller und Drehbuchautor starb im Alter von 93 Jahren in seinem Haus am Starnberger See. Mit seinen Krimi-Serien hat er deutsche Fernsehgeschichte geschrieben, arbeitete jahrzehntelang für das ZDF und war einer der erfolgreichsten Autoren des deutschen Fernsehens. „Ihr Mann sei am 26. Januar zu Hause friedlich eingeschlafen und die Trauerfeier habe bereits in aller Stille stattgefunden“ teilte die Witwe mit.
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Der Autor
Perr Raben
Das langjährige Mitglied der Dramatiker Union, der Filmkomponist Peer Raben, starb
66-jährig am 21.01.2007 in einer Klinik in Niederbayern.
(Einen Nachruf finden Sie unter der Rubrik „Der Autor“.)
Der Autor
Brief an GI Steffen Piontek - Volkstheater Rostock
Thomas Bürkholz, Vizepräsident der Dramatiker Union, nahm in einem Brief an GI Piontek wie folgt zu den angekündigten "Sparplänen" Stellung:
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Retrospektive 1
An die Deutschen Dichter im Ausland
…eine ganze tapfere Phalanx von Dichtern war es, die unaufhörlich unser Volk warnte vor dem Krieg, dem Militarismus, vor dem Faschismus. Sie setzten ihren Ruf, ihre Existenz, ihre Freiheit aufs Spiel. Aber unser Volk hörte nicht auf seine Dichter, Es hörte auf die gestiefelten Scharlatane, denn diese besaßen Blechmusik, und unser Volk war die Begriffe des militanten Kapitalismus gewohnt, während die Dichter und Redner der neuen Zeit ihm sehr neuartige Begriffe beizubringen versuchten. Welche begabte Schar, welche mitreißenden Männer: diese Dichter! Und welches Elend wartete auf sie, auf Hasenclever, Stefan Zweig, Kurt Tucholsky, Ernst Weiß, die alle wie Ernst Toller in der Verbannung, von ihrer Heimat verflucht und ausgebürgert, Selbstmord begingen.
(Einen Nachruf finden Sie unter der Rubrik „Der Autor“.)
Retrospektive 2
Der neue Schutzverband
Der Anstoß, einen neuen Autorenverband zu errichten, ging von der im April 1946 inzwischen aufgelösten Kammer der Kunstschaffenden aus, die unmittelbar nach dem Falle Berlins unter der initiativen und großzügigen Förderung des damals kommandierenden Marschalls Bersarin ins Leben gerufen wurde und den Schaffenden aller Künste den ersten Halt gab zur Wiederaufnahme künstlerischer Arbeit. Auch wir Autoren sind dieser unvergesslichen und erfreulich unbürokratischen Organisation allen Dank schuldig. Es wird hoffentlich einmal Gelegenheit sein, auf diese Kammer und alle Menschen, die in ihr arbeiteten, mit dem Dank zurückzukommen, der ihnen gebührt. Die Verkehrsverhältnisse, unter denen man damals zur Schlüterstraße gelangte, wird kein Berliner vergessen, und diese Erinnerung allein schon zeigt die Strecke an, die wir inzwischen zurücklegten. .......
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Werner Schendell
(zu Retrospektive 2)
Der Autor unserer Retrospektive 2 (1891 bis 1961) war bis 1933 Geschäftsführer des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller. Nach dem Krieg war er Mitbegründer und erneut Geschäftsführer des Schutzverbandes deutscher Autoren, in dieser Eigenschaft schrieb er den Artikel. Aus diesem Schutzverband entwickelte sich aber der Deutsche Schriftstellerverband, der Berufsverband von DDR-Schriftstellern. Im Verlauf der politischen Wirren wurde dann 1951 der Verband Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten e. V. wieder gegründet. .......
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Retrospektive 3
Der Weg in die Zukunft
Dem deutschen Wirtschaftswunder ist bisher kein Kulturwunder gefolgt. In Festreden am Rande erwähnt, im täglichen Leben ignoriert, hockt die deutsche Kultur auf der Hintertreppe der Nation und ernährt sich von Brotsamen, die fiskalische und halbfiskalische Institutionen ihr gelegentlich zuwerfen. .......
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Retrospektive 4
Standort des heutigen Theaters von Harry Buckwitz
Ich meine, es gehört zu den unentbehrlichen Tugenden eines Theaterleiters, daß er über ein sehr waches Sensorium verfügt, das ihm aufzeigt, wo er für seine künstlerischen Intentionen Widerhall, wo er Ablehnung zu erwarten hat.
Die Erfahrung der letzten Jahre hat weltweit gezeigt, daß das Theater als ideologische Klippschule untauglich ist.......
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